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D‘ Faschingskrapfn in da Sun,
Z‘ Ostern d‘ Oar in da Stubm.
Fallt am Faschingsmontag Schnee,
Rufn die Äpfelbam Juchhe.
Vers zum Faschingsmontag
(Zitiert nach Baumgarten, P. Amand: Das Jahr und seine Tage in Meinung und Brauch der Heimat. Hg. von Adalbert Depiny. Linz 1927, S. 25)

Die Palette an Schmalzgebäcken als Brauchtumsgebäck im Jahreskreis ist groß. Dazu zählen auch die Faschingskrapfen, die seit Jahrhunderten beliebt sind. Der Wiener Volkskundler Leopold Schmidt findet in einer Wiener Kochordnung aus dem Jahr 1486 schon einen ersten Beleg für Faschingskrapfen.

Faschingskrapfen sind Germteigkrapfen, gefüllt mit Marillenmarmelade, neuerdings auch mit Schokolade oder Vanillecreme. Faschingskrapfen werden vor allem während der Faschingszeit gegessen und ihr Verzehr wurde früher von Geistlichen vor der Fastenzeit als reichhaltiges Süßgebäck empfohlen.
Krapfen in dieser Art werden heute von etlichen Bäckereien aber auch Supermarktketten das ganze Jahr über angeboten.

Im Hausruck- und Traunviertel war für dieses Gebäck auch die Bezeichnung Glaskrapfen verbreitet, da sie mit einem Glas ausgestochen wurden.

Siehe auch: Gebildbrote

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