2024
2015Professor-Hans-Samhaber-Plakette
Hans Samhaber als Ehrenpräsident ist Namensgeber der 2015 erstmals überreichten Professor-Hans-Samhaber-Plakette. Mit dieser Auszeichnung sollen Menschen bedacht werden, die - oft im Hintergund - unermüdlichen Einsatz für die Volkskultur in Oberösterreich zeigen. Alljährlich werden fünf bis sieben besonders verdiente Persönlichkeiten ausgezeichnet.
Prof.-Hans-Samhaber-Plakette
2007
2000Akademie der Volkskultur
Um die Volkskultur aufzuwerten und stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, war es notwendig, Weiterbildung nicht nur für die Fachbereiche der Verbände anzubieten. Stattdessen sollten grundlegende Fragen und Herausforderungen der Zeit aufgegriffen und maßgeschneiderte Schulungen ermöglicht werden. Konsulent Johann Pammer, damals Obmann des OÖ Volksbildungswerkes, schlug daher vor, eine Akademie der Volkskultur zu gründen. Die Organisation sollte das Volksbildungswerk übernehmen, während ein eigener Beirat für die inhaltliche Gestaltung der Seminare und Lehrgänge zuständig sein sollte. Die Idee, die 1999 erstmals besprochen wurde, stand im Herbst 2000 kurz vor der Umsetzung. Im Jubiläumsjahr 2025 konnte man sich über 1.835 Kurse und 15.915 Teilnehmende freuen. Besonders beliebt sind die Ausbildungslehrgänge für Heimatforschung und Museumskustodinnen bzw. Museumskustoden.
Akademie der Volkskultur
1996
1995Fest der Volkskultur
Aus der Veranstaltungsreihe „Erlebnis Volkskultur“ im Oktober 1993 entwickelte sich das Fest der Volkskultur, das mittlerweile zu einer Marke geworden ist. Am 29. Oktober 1995 wurde es erstmals in St. Marienkirchen am Hausruck mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern gefeiert. Nun wird es in einem Zweijahresintervall in einer Gemeinde, die sich um die Ausrichtung bewirbt, durchgeführt. Von Anfang an lag der inhaltliche Schwerpunkt dieser Feste darin, jedem der Verbände im OÖ Forum Volkskultur die Möglichkeit zur Präsentation zu bieten.
Feste der Volkskultur
1995G'sungen und g'spielt
Ein besonderer Glücksfall für das OÖ Forum Volkskultur war die Einführung der Radiosendung „Gsunga und gspielt – Radio Forum Volkskultur“ im Programm von ORF Radio Oberösterreich am 1. September 1995. Titel und Inhalt wurden mit dem damaligen Redaktionsleiter Mag. Klaus Huber entwickelt. Der Wortlaut „Forum Volkskultur“ war bis Mitte der 2000er-Jahre im Sendungstitel der Volksmusik- und Volkskultursendung verankert.
G'sungen und g'spielt
1993Jahrestagungen
Eine umfassende Jahrestagung mit Themenschwerpunkten fand jährlich bzw. zweijährlich von 1993 bis 2017 statt. Weiterbildung, Austausch von Erfahrungswerten und freundschaftliches Zusammensein standen jeweils im Mittelpunkt. Tagungsorte waren das LFI Linz, Schloss Puchberg und ab 1995 das Stift Reichersberg. Der Link führt zu einer kleinen Auswahl an Themen und Referenten und soll einen kurzen Einblick in die inhaltliche Ausrichtung der Jahrestagungen geben.
Themen der Jahrestagungen
1992Präsident Hans Samhaber
Bei der Sitzung am 1. Oktober 1992 einigte man sich auf die Organisationsform einer losen Arbeitsgemeinschaft. Auf Vorschlag von Frau Anneliese Ratzenböck wurden Hans Samhaber als Vorsitzender und HR Dr. Karl Pömer als sein Stellvertreter einstimmig gewählt: Aus Gründen der öffentlichen Wirksamkeit wurden beide Funktionen dann bald in Präsident und Vizepräsident umbenannt. Zu diesen gesellten sich in einem Arbeitsausschuss ein Jahr später Fritz Hagendorf und Josef Hirz (Schriftführer), Walter Kump (Kassier), Dr. Gerhard Gaigg (Pressereferent) und HR Assmann (ab 1997 Dr. Alexander Jalkotzy).
1992Gründung
Das OÖ Forum Volkskultur wurde im Jahr 1992 als Interessenvertretung aller volkskulturellen Verbände im Bundesland Oberösterreich gegründet. Hofrat Dr. Dietmar Assmann als damaliger Leiter des Instituts für Volkskultur beim Land Oberösterreich hatte die Idee zur Schaffung dieser Plattform. Bei Wahrung der Selbstständigkeit der einzelnen Mitgliedsverbände sollte die Volkskultur in Oberösterreich durch das Forum Volkskultur gestärkt und weiterentwickelt werden. Ein gemeinsames Auftreten sollte die Volkskultur im Bewusstsein der Bevölkerung, bei öffentlichen Stellen und vor allem auch bei Medien stärker verankern. Die Verbände sollten vernetzt werden sowie kooperative Projekte erarbeitet und umgesetzt werden. Die brennendste Frage am Anfang des Weges war, wie man den Zusammenhalt der einzelnen Verbände und ihre aktive Mitwirkung am besten gestalten sollte. Man einigte sich darauf, neben dem gewählten Vorstand einen Leitungsausschuss aus je einem von jedem Verband nominierten Vertreter zu installieren und sich mindestens zweimal im Jahr zu treffen. So war der Informationsfluss garantiert und die Mitsprache aller Verbände gewährleistet