Adventliches Ambiente zu schaffen ist in den letzten Jahrzehnten zu einer Modeerscheinung geworden. Beleuchtete Christbäume, Kerzenschein, Tannenzweige, Adventgestecke und ausgestellte Krippen zieren Plätze, Schaufenster und auch das Zuhause. Manche Häuser zieren neuerlich auch Lichterketten, beleuchtete und blinkende Weihnachtsmänner sowie Rentiere und Schlitten.
Der Advent – früher eine Buß- und Fastenzeit – ist heute zu einem „Weltlichen Advent“ mutiert und zu einer Zeit des Konsums geworden. Dies zeigt sich besonders an den üppigen Dekorationen von Geschäften und Straßen, den vielen Lichterketten, an den zahlreichen kommerziellen Advent- und Christkindlmärkten und an den einkaufenden Menschenmassen zu den vier Einkaufssamstagen vor Weihnachten. Immer wieder wird auch Kritik laut an den vielen Punschständen, der überall hörbaren Weihnachtsmusik und am überhandnehmenden Auftreten von Weihnachtsmännern, die das bei uns traditionelle Christkind verdrängen.
Traditionelle Adventdekorationen seit mehreren Generationen sind Adventkranz, Apfellicht, Weihnachtspyramide, Nikolaus- und Weihnachtsgärtchen, Adventgestecke und Türkränze.
Siehe auch: Apfellicht, Adventkranz, Nikolausgärtchen
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